Horst Scheuer

Hier bloggt ein Technikbegeisterter

Proton Mail

Schon lange denke ich drüber nach neben Gmail noch eine weitere Mailadresse zu besitzen. Nicht dass ich noch eine weitere Adresse bräuchte, so ist das nicht. Wenn ich alles zusammenzähle komme ich aktuell auf 4 Adressen, von denen ich zurzeit zwei nutze.

Jetzt hat der andere Horst in sein seinem Blog einen Artikel mit der Überschrift „Ich mache mir jedenfalls Gedanken“ veröffentlicht. Darin listet er Alternativen zu den Angeboten US-amerikanischer Tech-Giganten auf. Als Alternative zu Gmail ist dort Proton Mail gelistet. Was soll ich jetzt sagen! Seit gestern besitze ich einen Account bei Proton Mail. Neben Angeboten, die von von monatlichen 3,99 € bis 14,99 € reichen gibt’s auch einen kostenlosen Account. Dieser umfast 1 GB speicher, 1 Mailadresse und einen Benutzer. Das reicht mir zum testen des Angebots.

Nach dem Erstellen des Kontos ist mir sofort aufgefallen, dass von 1 GB Speicher nicht mehr die Rede ist. Dort werden nur noch 500 MB angeboten. Das verdoppelt sich, wenn man unter anderem die Android- oder IOS-App herunterlädt und einen Weiterleitung von seiner Gmail-Adresse zu Proton Mail einrichtet. Da kann man mal sehen, dass die jedem neuen Kunden eine Gmail-Adresse unterstellen. Okay, die Weiterleitung ist drin und die App auch installiert. Jetzt bin ich ja jemand der keine Werbung in Android-Apps erträgt. Und was soll ich sagen! Da ist auch keine. Einzig die Aufforderung auf Mail Plus hochzurüsten ist dort zu sehen. Jetzt dachte ich ich hätte nur eine Mail-Adresse geordert. Das ist aber soooo nicht. Zusätzlich zur Adresse gibt’s auch noch Proton VPN, Proton Drive, Proton Pass und Proton Wallet.

Wenn man im Internet nach Proton Mail sucht, findet man irgendwann auf die Seite TrustPilot. Dort sind jede Menge Bewertungen zu finden. Bei dem dort vorhandenen 5 Punktesystem steht Proton Mail bei 2,1!!!!! nicht so gut. Dort sind so Einträge wie „PROTON ist eine BETRÜGERISCHE SEKTE aus der Schweiz“ oder auch „Proton Mail steht nicht für Datenschutz, sondern verkauft ihn“ zu finden. Ich weiß jetzt nicht was ich davon halten soll. Fakt ist vorerst behalte ich diesen kostenlosen Account und schaue mal was draus wird.


  1. Denis

    Bei Bewertungen von TrustPilot wäre ich immer vorsichtig. Das Gesamtscoring ist intransparent (welche Bewertungen fließen ein, welche nicht) und die Kommentarqualität ist oftmals „volatil“ – um es mal freundlich auszudrücken.

    Den Unsicherheitsfaktor wird man immer haben – solange man nicht selbst hostet. Und hostest du selbst, bist du für die infrastrukturelle Sicherheit eigenverantwortlich. Proton scheint zumindest ein plausibler Kompromiss zu sein, wenn man eine Zweitadresse haben möchte.

  2. Horst Scheuer

    Ich bin, als ich die Bewertungen von TrustPilot las, erschrocken. Das man damit vorsichtig sein muss wusste ich nicht.

  3. Frank

    Proton ist vor Allem durch Snowden bekannt geworden. Weiß nicht, was daran eine Sekte sein soll, aber schon spannend, was manche Bewerter so reinschreiben…

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This is the end – Beautiful friend – This is the end …